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Assessment-Verfahren

Kleiner oranger Pfeil / Link zur Sprungmarke Zur Vorgeschichte von tasteMINT
Kleiner oranger Pfeil / Link zur Sprungmarke Übergang Schule – Hochschule
Kleiner oranger Pfeil / Link zur Sprungmarke Entwicklung des Verfahrens tasteMINT

kleiner grüner Pfeil Zur Vorgeschichte von tasteMINT: Vom Auswahl- zum
spacer Potenzialermittlungsverfahren

Assessment-Verfahren sind in Deutschland vor allem bekannt als Auswahlverfahren z.B. bei der Besetzung von Führungspositionen. Aus den Niederlanden kommt der Ansatz, Assessment-Verfahren zur Potenzialermittlung und Orientierung einzusetzen: Sie werden dort erfolgreich und in großem Umfang im Übergang Schule – Beruf durchgeführt. In der beruflichen Bildung hat sich der handlungsorientierte, personale Ansatz der Kompetenzfeststellung erfolgreich verbreitet, anders als in Gymnasien, die von einem anderen Bildungs- und Wissensbegriff geprägt ist.

Anfang 2000 hat LIFE e.V. den Grundgedanken der Potenzialermittlung aufgegriffen in der Suche nach einem Instrument, das an den Bedürfnissen junger Frauen in der biografischen Passagensituation „Entscheidung für den richtigen Beruf“ ansetzt. So wurde das Potenzialermittlungsverfahren „taste for girls“ entwickelt, um Mädchen an der ersten Schwelle des Übergangs von der Schule in den Beruf eine begleitete "Selbstexploration" für Berufe in Technik, Handwerk und im IT-Bereich zu ermöglichen. "taste" steht dabei für Technik Ausprobieren, STärken Entdecken. Es ist bis heute das einzige für die Zielgruppe junger Frauen entwickelte Assessment-Verfahren und wurde und wird von der Zielgruppe als große Chance auf-  und angenommen. 2003 wurde „taste for girls“ mit dem Hermann-Schmidt-Sonderpreis für Innovation in der beruflichen Bildung ausgezeichnet.

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kleiner grüner Pfeil tasteMINT am Übergang Schule – Hochschule

tasteMINT schließt eine Lücke im Angebot für Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe, die vor der Wahl des richtigen Studienfaches stehen: Viele Hochschulen bieten Schnupperkurse und ähnliche Aktivitäten an, um junge Frauen für die MINT-Fächer zu gewinnen. Bisher fehlt jedoch noch ein Angebot zur systematischen Überprüfung eigener Kompetenzen und zur Auseinandersetzung mit den Selbstzweifeln junger Frauen, die in vielen Studien beobachtet wurden. (Für viele Abiturientinnen ist eine „Drei“ in Mathematik oder Physik ein Ausschlussgrund, ein technisches Fach zu studieren – für viele junge Männer aber nicht. Studien zeigen: Junge Frauen interpretieren Fehler am Computer eher als eigene Inkompetenz, wo junge Männer erst einmal Fehler in der Software vermuten.)

tasteMINT ist daher bewusst als personell aufwändiges, aber höchst effektives personales Assessment-Center gestaltet und nicht als Self-Assessment-Tool. Es stellt sich in seinem Kompetenzbegriff in die Tradition der Handlungsorientierung und der Erkenntnisse über Motivationen und persönliche Haltungen. Das Verfahren nimmt die Ergebnisse der Genderforschung über unterschiedliche Einstellungen und Verhaltensweisen von Jungen und Mädchen gerade in den MINT-Bereichen auf, deren Lern- und Fachkulturen nach wie vor stark männlich geprägt sind.

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kleiner grüner Pfeil Zur Entwicklung des Verfahrens tasteMINT

Das Verfahren wurde 2008 in Kooperation mit Expertinnen und Experten aus den wissenschaftlichen Fachbereichen vieler Hochschulen und Fachhochschulen entwickelt.

Es enthält Grundbausteine zu den vier großen Fachgebieten

Zu diesen Grundbausteinen zählt ein weiterer Auftrag, der die sozialen Kompetenzen abbildet, die für das erfolgreiche Absolvieren eines MINT-Studiums zentral sind.

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